Norden & Champagne

Baie de Somme

Eine beeindruckende Reise (Teil 1): die Abbaye de Saint-Riquier

> Ausgabe Nr. 62

In Croix, im Norden Frankreichs, rund zehn Kilometer nordwestlich von Lille, liegt ein einmaliges Gebäude, das der Architekt Robert Mallet-Stevens von 1929 bis 1932 erbaute. Es ist über die Landesgrenzen hinaus eine Referenz für die Geschichte der Architektur, obwohl es beinahe verschwunden wäre. Nur durch das Eingreifen des Staates und durch umfangreiche Renovierungsarbeiten konnte es gerettet werden.

Heute ist dieses « moderne Schloss » für das Publikum geöffnet und lädt zu einer sehr zeitgenössischen Entdeckungsreise durch ein nationales Kulturerbe ein.

Nordfrankreich

Auf den Spuren eines großen französischen Architekten

> Ausgabe Nr. 59

In Croix, im Norden Frankreichs, rund zehn Kilometer nordwestlich von Lille, liegt ein einmaliges Gebäude, das der Architekt Robert Mallet-Stevens von 1929 bis 1932 erbaute. Es ist über die Landesgrenzen hinaus eine Referenz für die Geschichte der Architektur, obwohl es beinahe verschwunden wäre. Nur durch das Eingreifen des Staates und durch umfangreiche Renovierungsarbeiten konnte es gerettet werden.

Heute ist dieses « moderne Schloss » für das Publikum geöffnet und lädt zu einer sehr zeitgenössischen Entdeckungsreise durch ein nationales Kulturerbe ein.

Marais Audomarois

Ein Sumpfgebiet für Kenner

> Ausgabe Nr. 58

Von den französischen Sumpfgebieten ist das Marais Poitevin das namhafteste und das von Touristen meistbesuchte. Doch in der Region Nord-Pas-de-Calais, etwa 70 km nordwestlich von Lille, vor den Toren von Saint-Omer, gibt es ein Sumpfgebiet, das zwar weit weniger bekannt, doch ebenfalls einen Besuch wert ist: das Marais Audomarois.

Entlang einer Strecke von 170 Flusskilometern findet man dort eine einzigartige und besonders geschützte Fauna und Flora. Das ist aber nicht alles. Diese lebendige Gegend, die niemanden unberührt lässt, gilt zudem als eines der letzten Sumpfgebiete Frankreichs, in dem Gemüse angebaut wird. Ein Marais für Kenner also, sowohl was die Besucher angeht, als auch diejenigen, die dort arbeiten.  

Le Touquet-Paris-Plage

Ein Strand für die Hauptstadt

> Ausgabe Nr. 55

Das Seebad Le Touquet-Paris-Plage ist einer der sehenswertesten Orte entlang der nordfranzösischen Côte d’Opale. Wo früher die Schönen und Reichen dem Müßiggang frönten, machen heute meist gut situierte Familien aus der näheren Umgebung Urlaub bzw. verbringen hier ihre Wochenenden. Le Touquet-Paris-Plage bietet dabei aber nicht nur eine charmante Kulisse aus der Belle Epoche, sondern zeigt sich auch als ungewöhnlich vielfältig im Erscheinungsbild. Eine Reise an den Ärmelkanal.    

Lille

Die unterschätzte Metropole

> Ausgabe Nr. 54

Anders als Marseille, Bordeaux oder Lyon fehlt bei vielen Frankreichreisenden Lille auf der Wunschliste der sehenswerten französischen Großstädte. Dabei lohnt Frankreichs nördlichste Metropole ebenso einen Besuch wie die beliebteren Rivalen weiter südlich. Es locken eine Altstadt mit flämischer Atmosphäre, eine stärkere Offenheit gegenüber nordeuropäischem Design, malerische Gassen und Plätze sowie herzliche und freundliche Menschen. Außerdem ist Lille für viele Besucher aus dem deutschsprachigen Raum nur einen Katzensprung entfernt. Impressionen aus einer dynamischen Metropole.    

Calais

Eine Stadt mit Spitze

> Ausgabe Nr. 48 

Calais, ein Stadtname, den fast jeder kennt und den jeder grob auf einer Landkarte verorten kann. Welche andere Stadt mit gerade einmal 75.000 Einwohnern kann das von sich behaupten? Doch die Stadt verdankt ihre Bekanntheit weniger ihrem eigenen Anmut als vielmehr ihrem berühmten Fährhafen nach England. Calais ist keine Stadt, die auf den ersten Blick begeistert. Trotzdem lohnt sie einen Abstecher, gerade auch wegen eines sehenswerten Museums, das die Vergangenheit der Gegend als Hochburg der Spitzenfertigung thematisiert.

Musée Matisse

Kunstgenuss auf dem platten Land

> Ausgabe Nr. 47 

Völlig unerwartet befindet sich im Departement Nord eine Autostunde südöstlich von Lille in einem nur 7.000 Einwohner zählenden Dorf ein Kunstmuseum von internationalem Rang: das Musée Matisse in Le Cateau-Cambrésis. Jedes Jahr zieht es zehnmal mehr Besucher an, als der Ort Einwohner hat. Gezeigt werden zahlreiche Werke von zwei bekannten Söhnen der Kommune, Henri Matisse und Auguste Herbin, sowie das Vermächtnis des Kunstkritikers, Kunstsammlers und Verlegers Stratis Eleftheriadis, bekannt unter dem Namen Tériade. Dieses Museum allein rechtfertigt jede Reise in den Norden Frankreichs.

Pays de Condé

Eine Bergbaugegend erfindet sich neu

> Ausgabe Nr. 43 

270 Jahre lang wurde in der Region Nord-Pas-de-Calais Kohle gefördert. Mit der Schließung der letzten Zeche 1990 in Oignies drohte eine Region, die über Jahrzehnte der Motor der französischen Industrialisierung war und dem wirtschaftlichen Aufstieg eines ganzen Landes diente, in eine Depression zu fallen, die so düster hätte sein können wie die einst geförderte Kohle. Doch die Solidarität und der Einfallsreichtum der Menschen im Norden Frankreichs sorgten dafür, dass durch die Metamorphose einer einst geschundenen Landschaft neue touristische und damit wirtschaftliche Perspektiven entstanden. Der Parc Naturel Régional Scarpe-Escaut mit dem Pays de Condé südöstlich von Lille illustriert perfekt das neue Gesicht der einstigen Bergbaugegend, die kürzlich zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt wurde.

Maison de Robert Schuman

Zu Besuch bei einem der Väter des vereinten Europas

> Ausgabe Nr. 42

Der kleine Ort Scy-Chazelles, einige Kilometer westlich von Metz, beheimatet das Wohnhaus von Robert Schuman, einer der Gründungsväter der Europäischen Union. Ein Besuch des Hauses ermöglicht Einblicke in das Privatleben und berufliche Wirken eines Mannes, der sein ganzes Leben einer großen Idee gewidmet hat: der Schaffung eines vereinigten Kontinents. Außerdem bietet der schöne Garten des Anwesens einen Moment der Ruhe und Entspannung.

Marne

In der Heimat des Champagners

> Ausgabe Nr. 40 

Ein Gesetz aus dem Jahre 1927 legt fest, wo Weinstöcke wachsen müssen, aus deren Trauben Champagner gemacht werden darf. Es sind enge Grenzen, denn nur 33.568 Hektar sind dafür zugelassen. Die Anbaufläche verteilt sich auf die fünf Departements Aisne, Aube, Haute-Marne, Marne und Seine-et-Marne im Osten Frankreichs. Der Schwerpunkt liegt jedoch im Departement Marne, wo sich 67 Prozent der Fläche befinden. Auf diversen Champagner-Routen kann man mehr über das besondere Zusammenspiel von Böden, Klima, Tradition und Kultur erfahren, das aus Champagner den König aller alkoholischen Getränke macht. Die fünf Routen im Departement Marne stellen wir Ihnen vor.

10 Ideen...

...für Nord-Pas-de-Calais

> Ausgabe Nr. 38 

Lange Zeit spielte die Region Nord-Pas-de-Calais keine große Rolle auf der Landkarte der Reisenden. Wegen seiner Vergangenheit als Bergbau- und Industrieregion und wegen des weniger sonnigen Wetters als andernorts in Frankreich galt die Gegend als touristisch weniger interessant. Doch das Bild hat sich in den letzten Jahren zu Recht gewandelt. Dazu trug auch ein Film bei, der alle bis dahin aufgestellten Kassenrekorde schlug: « Willkommen bei den Sch'tis ». Das touristische Angebot in Frankreichs Norden entwickelt sich inzwischen im Eiltempo. Ob kultur-, geschichts-, natur- oder sportinteressiert, jeder kann in Nord-Pas-de-Calais heute etwas finden, das ihn begeistert. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass sich die Region ihre Seele bewahren konnte. Es sind gerade auch die Einheimischen, die den Norden Frankreichs so spannend machen.

Arras & Douai

Riesen für den Kleinen

> Ausgabe Nr. 36 

Seit dem 16. Jahrhundert existiert im Norden Frankreichs und dem angrenzenden Flandern die Tradition riesiger Puppen, die zu einer Art Maskottchen der jeweiligen Orte geworden sind und bei festlichen Anlässen von Einwohnern durch die Straßen getragen werden. Ein Spektakel, das nicht nur Kinder fasziniert und einen Reiseplan spontan durcheinanderbringen kann.

Jardin Mosaic

Ein Spaziergang wird zur Reise

> Ausgabe Nr. 33 

Der Jardin Mosaïc im Departement Nord-Pas-de-Calais wurde anlässlich des 2004 in Lille stattgefundenen europäischen Kulturhauptstadtjahres geschaffen. Es ist ein Park, der sich von anderen im Land unterscheidet. Denn die diversen Themengärten innerhalb desselben sind eine Hommage an die Männer und Frauen aus vielen Nationen, die im Großraum Lille eine neue Heimat gefunden haben und die Region heute prägen. Der Besucher kann im Jardin Mosaïc daher nicht nur einen wunderschönen Spaziergang in grüner Umgebung unternehmen, sondern auch eine Reise zur kulturellen Vielfalt Nordfrankreichs machen.

Belfriede

Symbole der Freiheit

> Ausgabe Nr. 29 

23 Belfriede in Frankreichs Norden stehen unter dem Schutz des Weltkulturerbes der UNESCO, womit die UN-Sonderorganisation den besonderen Wert dieser Bauten aus dem Mittelalter, die stets ein Symbol der kommunalen Unabhängigkeit waren, anerkennt. Eine Reise zu den Türmen des Nordens ist eine gute Möglichkeit, sich der Seele dieser oft links liegengelassenen Region zu nähern. Wir haben neun Belfriede für Sie ausgesucht, die besonders interessant sind und als exemplarisch gelten können. Eine lohnende Entdeckungstour für ein Wochenende in Nord-Pas de Calais.

Epernay

Avenue de Champagne: Die Champs-Elysée des Schaumweins

> Ausgabe Nr. 23 

Sie ist zwar nur einige Kilometer lang und wenige Meter breit, doch das Renommee ihrer Anrainer ist weltbekannt: Die Avenue de Champagne in Epernay ist das Epizentrum der Champagnerproduktion. Der Besuch einer ungewöhnlichen Straße und eines unterirdischen Gängesystems, in dem Millionenwerte lagern.

Charleville-Mézières

Dichterleben und Marionettenkunst

> Ausgabe Nr. 21

« Sie wollen nach Charleville-Mézières? Was wollen Sie denn da? » Solcherlei verwunderte Fragen schlagen mir entgegen, als ich Bekannten von meinen Reiseplänen berichte. Ich habe aber von einigen spannenden Sehenswürdigkeiten gehörtund mache mich auf den Weg in die Ardennen. Ich fand ein beeindruckendes Museumsprojekt über den Dichter Rimbaud und lernte einiges über das weltgrößte Festival der Marionettenkunst.

Ardennen

Im sagenhaften Grün der Ardennen

> Ausgabe Nr. 18 

«Aktivurlaub in den Ardennen» - mit diesem Werbeslogan macht das kleine Departement im Norden Frankreichs seit längerem auf sich aufmerksam. Die Mittelgebirgslandschaft mit ihren sanften Hügeln und grünen Bergketten liegt eigentlich ein bisschen abseits der üblichen Touristenströme. Wir fuhren hin und erkundeten, was die Gegend zu bieten hat.

Colombey-les-Deux-Eglises

Charles de Gaulle, wohin man schaut

> Ausgabe Nr. 17 

Fast 40 Jahre nach seinem Tod erfährt Charles de Gaulle in diesem Jahr eine beinahe paradoxe Aufmerksamkeit im Hexagon. Während sein Geburtshaus in Lille schon länger eine Gedenkstätte beherbergt, wurde im Februar in Paris ein weiterer Ort der Erinnerung eröffnet. Im Oktober nun soll eine Charles de Gaulle-Gedenkstätte in Colombey-les-Deux-Eglises im Department Haute-Marne errichtet werden. Was ist das für eine de Gaulle-Manie, die Frankreich derzeit erfasst?

Fokus: Nordfrankreich

Terra incognita im Herzen Europas

> Ausgabe Nr. 14

Im Fokus dieser Ausgabe steht Nordfrankreich mit folgenden Themen: Côte d'Opale, immer am Ärmelkanal entlang; Centre Historique Minier, die Geschichte des Bergbaus erleben; Amiens, kleine Kapitale der Picardie; Baie de Somme, Paradies für Menschen und Vögel.

Karneval in Dünkirchen

Eine ganze Stadt feiert mit urigem Humor

> Ausgabe Nr. 13 

Närrisches Treiben gibt es nicht nur am Rhein. Jedes Jahr feiern die Dünkirchener im Norden Frankreichs ebenfalls ihren Karneval. Ein großes Fest, das Wochen andauert. Um nichts in der Welt würden es die Einheimischen verpassen. In Dünkirchen gibt es aber weder Karnevalswagen noch Blumenparaden oder aufwendige Kostüme. Alles ist sehr einfach und authentisch geblieben, der Humor und die Freude am Feiern stehen an vorderster Stelle. In der Karnevalszeit lebt die ganze Stadt auf.

La Piscine

Ein Schwimmbecken als Eintrittskarte in die Welt der Kunst

> Ausgabe Nr. 10 

Machen Sie den Test. Jeder, der schon einmal vom La Piscine Musée d'Art et d'Industrie André Diligent in Roubaix gehört hat, wird Ihnen sicherlich voller Verwunderung über dieses schöne Kleinod inmitten einer rauen Industrielandschaft erzählen. Aber ist es wirklich erstaunlich, an so einem Ort ein so außergewöhnliches Museum vorzufinden? Gerade der enorme kulturelle Reichtum einer Arbeiterbewegung und der Textilbranche, für die diese Region im Norden Frankreichs berühmt war, begründet die Vielfalt dieses Museums.

Nocturnia

Wie in den Ardennen der Tag zur Nacht wird

> Ausgabe Nr. 8 

Seit Juni 2005 bietet das Departement Ardennes eine sehr informative, in Europa einmalige Attraktion. Im Herzen der stark bewaldeten Region Argonne, die etwa eine Autostunde von Charleville-Mézières, Reims oder Verdun entfernt ist, kann man das Reich der Nacht entdecken, und zwar am helllichten Tag! Das Zentrum Nocturnia ermöglicht durch eine Mischung aus Show, Spiel und Pädagogik das Eintauchen in die Geheimnisse der Nacht.

lille3000

Auf Lille 2004 folgt lille3000, die Verwandlung geht weiter

> Ausgabe Nr. 6 

Vor zwei Jahren feierte Frankreichs flämische Metropole unter der Bezeichnung «Lille 2004» als europäische Kulturhauptstadt ein fulminantes Fest der Kultur, das die gesamte Region dynamisierte. Nun will lille3000 diesen Erfolg fortsetzen und alle zwei Jahre ein neues Forum für die Kulturen der Welt und wichtige Zukunftsfragen bieten. Alle zwei Jahre wird dabei der Schwerpunkt auf ein anderes geografisches Thema gelegt. Den Anfang macht in diesem Jahr Indien, aber auch Finnland ist vertreten. 2008 soll der Blick dann nach Osteuropa schweifen...

Champagner

Lebensgenuss pur

> Ausgabe Nr. 5 

Er verzaubert durch seinen Mythos und sein tanzendes Perlenspiel. Kaum ein anderes Getränk gilt derart als Synonym für Luxus und High Society. Heute lebt gar eine ganze Region von seinem legendären Ruf. Auf den Spuren dieses edlen Schaumweines aus der Champagne.

Lille

Frankreichs flämische Metropole

> Ausgabe Nr. 2 

Die Franzosen verbanden lange Zeit vor allem zwei Klischees mit Lille: Kaltes und graues Wetter sowie eine durch den Untergang des Kohlebergbaus in Mitleidenschaft gezogene Region voller Industriebrachen. Doch spätestens nachdem Lille 2004 zu Europas Kulturhauptstadt ernannt wurde, hat sich das Bild geändert.