Bretagne

Brest und Roscoff

Mehr als nur zwei Gärten

> Ausgabe Nr. 62

Die Bretonen lieben Pflanzen und haben dazu noch Glück: Was das Klima angeht, so profitieren sie von etwas, von dem viele Gärtner träumen, nämlich vom Golfstromeinfluss. Was Pflanzen und Samen angeht, so besitzen sie unglaubliche Schätze, die ihre Vorfahren oft vom anderen Ende der Welt mitgebracht haben und die manchmal sogar Raritäten darstellen. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass es in dieser Region zahlreiche bemerkenswerte Gärten gibt. Bei zwei von ihnen kann man die enge Bindung zwischen den Bretonen und der Welt des Gartens ganz besonders gut nachzuvollziehen. Zum einen ist dies der bemerkenswerte Garten des Conservatoire Botanique National in Brest. Er gibt sich ganz diskret, obwohl man an diesem Ort die meisten vom Aussterben bedrohten Pflanzenarten in Frankreich vorfindet. Der Jardin exotique et botanique in Roscoff zeugt dagegen vom unglaublichen Wunsch einiger Bewohner, aus einem Felsen einen der schönsten Gärten des Hexagons zu machen.

Bretagne

Umfriedete Pfarrbezirke

> Ausgabe Nr. 61

Auch wenn wir uns wieder und wieder für die Küste der Bretagne begeistern können, sollten wir nicht vergessen, dass diese Region im Landesinneren ebenfalls mit Überraschungen aufwartet: Die Ruhe in den Dörfern und die ländliche Idylle bilden einen Kontrast zur rauen, vom Ozean zerklüfteten Küste und bieten Möglichkeiten für angenehme Ausflüge. Vor allem im Norden des Finistère, im Pays du Léon, kann man dabei kleine Dörfer mit beeindruckenden Kirchtürmen, monumentalen Pforten und reich geschmückten Fassaden entdecken. Dabei handelt es sich nicht um Kathedralen, sondern um umfriedete Pfarrbezirke. Diese regionale architektonische Besonderheit ist im 16. Jahrhundert entstanden, und man kann aus ihr zahlreiche Lehren ziehen: Versteht man die umfriedeten Pfarrbezirke, dann versteht man die bretonische Gesellschaft. 

Ile d’Ouessant

Eine Insel voller Leben

> Ausgabe Nr. 58

Die kleine Insel Ouessant, dieser letzte Kieselstein, der aus dem Atlantik auftaucht, der äußerste Zipfel der Bretagne, ist gar nicht so klein, wie man denken könnte. Für viele Menschen ist sie die legendäre Hüterin über diesen Teil des Ozeans, wo sich die Wasser des Nordens und des Südens treffen und Strömungen entstehen lassen, die zu den gefährlichsten auf der Welt zählen. Man liebt die Insel für ihre wunderschöne Landschaft, wenn sie den Elementen trotzt, die sich dort austoben. Aber man darf Ouessant nicht auf die spektakulären Stürme im Winter reduzieren. Im Frühling, wenn eine gewisse Ruhe auf der Insel eingekehrt ist, verwandelt sie sich in ein friedliches und geschütztes Stückchen Erde, fern der Umtriebe des Kontinents. Eine weniger bekannte Welt. Eine Welt, in der Bewohner leben, die eine besondere Herzlichkeit ausstrahlen, die sich ihren Esprit ouessantin bewahrt haben, eine weise Mischung aus Solidarität, Weltoffenheit und vor allem Freiheit. Damit ist die Insel der ideale Rahmen für schöne Begegnungen, egal ob zu Fuß oder mit dem Fahrrad ...

Bretagne

Presqu'île de Crozon, Halbinsel der schroffen Kaps und spektakulären Ausblicke

> Ausgabe Nr. 56

Den südlichen Rand der Reede von Brest bildet die Crozon-Halbinsel. Eine großartige Landschaft mit steilen Küsten, schroffen Kaps und viel unberührter Natur. Doch trotz dieser Naturschönheiten ist die Halbinsel selbst in der Hochsaison selten überlaufen. Die Presqu’île de Crozon ist ein Geheimtipp für alle, die eine Bretagne wie aus dem Bilderbuch erleben wollen und den großen Trubel scheuen.

L'Aber-Wrac'h

Eine Handbreit Wasser unterm Kiel

> Ausgabe Nr. 55

Zehn Autominuten von Plouguerneau entfernt, liegt der Hafen von L’Aber-Wrac’h, der jedes Wassersportlerherz höher schlagen lässt. Da ich stets mit meiner Familie reise, dachte ich bisher, dass ein Aktivurlaub auf dem Wasser für Jahre auf Eis gelegt sei, zumindest bis die Kinder ins Teenageralter gelangt sind. Dies war ein Irrtum, wie ich nun glücklicherweise feststellen konnte. Ein Erlebnisbericht über eine traumhaft schöne und aufregende Woche in der Bretagne mit zwei glücklichen Kindern und ebensolchen Eltern.

Montagnes Noires

Wo die Bretagne in die Höhe wächst

> Ausgabe Nr. 54

Bretagne und Berge, sind das nicht zwei Begriffe, die sich einander ausschließen? Wie man weiß, ist vieles im Leben relativ. Dies gilt auch für die « Schwarzen Berge » im Hinterland von Quimper, die weder schwarz noch wirklich hoch sind. Doch in einer eher flachen Region wird eine hügelige Landschaft, die es auf Höhen zwischen 300 bis 320 Metern schafft, gerne schon einmal als bergig bezeichnet. Die Montages Noires gehören zusammen mit den weiter nördlich gelegenen Monts d’Arrée zu den beiden « Gebirgen » der westlichen Bretagne. Der Namenszusatz « schwarz » lässt vermuten, dass sie früher einmal stark bewaldet waren. Heute prägen eher sanft gewellte Wiesen und Felder diese Landschaft.    

Côte d’Emeraude

Vom Cap Fréhel zur Pointe du Grouin

> Ausgabe Nr. 52 

Smaragdküste heißt eine der bekanntesten Küsten der Bretagne. Der verlockende Name leitet sich von der Farbe des Meeres ab, das unter bestimmten Lichtverhältnissen smaragdgrün schimmert. Auf gerade einmal 50 Kilometern verteilen sich das mondäne Seebad Dinard, die stolze Korsarenstadt Saint-Malo, familienfreundliche Badeorte sowie malerische Buchten. Eingefasst wird die Küste von zwei spektakulären Kaps: dem Cap Fréhel und der Pointe du Grouin.

Ploumanac'h

Die Magie der bretonischen Nordküste

> Ausgabe Nr. 48 

Die Bretagne ist reich an Sehenswürdigkeiten. Eine ganz besondere Perle ist der kleine Hafenort Ploumanac'h und sein bekannter Zöllnerpfad an der Côte de Granit Rose. Auf nur wenigen Kilometern erlebt man hier die Bretagne wie aus dem Bilderbuch. Ein Ort mit Suchtpotential.

Vitré, Fougères, Combourg, Château des Rochers-Sévigné

Mittelalterliche Festungen und literarische Vermächtnisse

> Ausgabe Nr. 47 

Wenn es um die Bretagne als Reiseziel geht, steht meist die raue Küste der Region im Mittelpunkt. Dabei gibt es auch im Landesinneren viel Sehenswertes. So etwa vier Burgen und Schlösser im nordöstlichen Dunstkreis der bretonischen Hauptstadt Rennes: Vitré, Fougères, Combourg sowie das Château des Rochers-Sévigné. Eine Reise ins Mittelalter und zu Orten, die die französische Literatur geprägt haben.

Brest

Die unterschätzte Hafenstadt am Ende der Welt

> Ausgabe Nr. 41 

Für viele liegt Brest in einer Sackgasse ganz weit weg im Westen der Bretagne, jedenfalls irgendwo, wohin man sich nicht so schnell verirrt. Die letzte französische Großstadt vor den Weiten des Atlantischen Ozeans litt lange Zeit unter ihrer isolierten Lage. Doch Brest ist heute alles andere als ein verschlafenes Provinznest. Trotz einer sehr bewegten und oft tragischen Geschichte hat die Hafenstadt ihr ganz eigenes Lebensgefühl gefunden. Brest überrascht und lohnt definitiv die weite Anreise.

Genuss

Die AOC der Bretagne

> Ausgabe Nr. 40 

Nachdem wir auf unserer kulinarischen Reise durch Frankreich in der Auvergne (Ausgabe Nr. 38) und der Normandie (Ausgabe Nr. 39) haltgemacht haben, interessieren wir uns dieses Mal für die Bretagne. Wer jetzt an die vielen bretonischen Spezialitäten wie einen leckeren crêpe au beurre salé, eine galette complète jambon-œuf-fromage oder ein Stück des reichhaltigen kouign-amann denkt, wird vielleicht erstaunt sein, dass die Region im äußersten Westen des Landes bisher nur sechs Produkte besitzt, die mit dem AOC-Siegel (Appellation d'Origine Contrôlée) bzw. dem europäischen Pendant AOP (Appellation d'Origine Protégée) geadelt wurden. Als ob die Bretonen im Vergleich zu den anderen Regionen vergessen hätten, sich um den Schutz ihrer traditionellen Köstlichkeiten zu kümmern.

Abbaye de Daoulas

Kloster der Kultur und der Heilpflanzen

> Ausgabe Nr. 39 

Die Abtei von Daoulas rund 20 Kilometer südöstlich von Brest kann mit einem Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert im romanischen Stil, einem Oratorium aus dem 16. Jahrhundert, einem Brunnen mit magischen Kräften, einem der schönsten Heilpflanzengärten des Kontinents und mit Schafen, die zu den kleinsten der Welt gehören, aufwarten. Das religiöse Erbe und die kulturelle Nutzung von heute bilden dabei eine reizvolle Symbiose. Alles Gründe, bei der nächsten Reise in die Bretagne einen Abstecher zu dieser Abtei einzuplanen.

Golfe du Morbihan

Ein typisch bretonisches Naturerlebnis

> Ausgabe Nr. 35 

Der Golf von Morbihan südlich von Vannes gilt als eine der schönsten Ecken der Bretagne. Legenden besagen, dass es in der Meeresbucht 365 Inseln gebe, eine für jeden Tag im Jahr. In Wahrheit sind es weniger als vier Dutzend. Doch nicht nur die Inseln lohnen einen Besuch, auch das Festland lockt. Ob die Halbinsel Rhuys, das Naturreservat der Marais de Séné oder das Schmetterlingshaus von Vannes, es gibt rund um den Golf viel zu entdecken.

Pointe du Raz

Das Ende der Welt

> Ausgabe Nr. 31 

Die Bretonen nennen den westlichsten Punkt Frankreichs « Penn ar Bed », was « Ende der Welt » bedeutet. Keine Frage, ein solcher Ort flößt Respekt ein. An der Pointe du Raz im Departement Finistère fällt das französische Festland über eine bis zu 72 Meter hohe Steilküste in den Ozean. Wo die Wellen unaufhörlich an die Felsen klatschen, lockt ein majestätisches Kap, das jeden in seinen Bann zieht.

Ile de Bréhat

Die Insel ruft

> Ausgabe Nr. 29 

Wenn man Ruhe und Erholung sucht, sehnt man sich schnell nach einer einsamen Insel. Die Ile de Bréhat an der bretonischen Nordküste ist ein solches Sehnsuchtsziel. Dieses kleine Eiland von gerade einmal 3,5 Kilometern Länge und 1,5 Kilometern Breite bietet eine unglaubliche Vielfalt. Es ist ein Königreich für Wanderer und Radfahrer mit einer dank des Golfstroms fast mediterranen Vegetation. Auf Bréhat fühlt man sich sofort wohl, vielleicht auch weil der Rest der Welt so weit entfernt scheint.

Dinan

Mittelalterliches Flair in der Bretagne

> Ausgabe Nr. 24 

Viele Bretagne-Fans lieben vor allem die zerklüfteten Küsten der Region. Doch auch im Landesinneren gibt es Spannendes zu entdecken. So in Dinan, einer typisch bretonischen Kleinstadt mit mittelalterlichem Charme, die mit einer malerischen Unterstadt und einer lebendigen Oberstadt lockt.

Saint-Malo

Auferstanden aus Ruinen

> Ausgabe Nr. 22 

Die Stadt an der Mündung der Rance gehört zusammen mit dem am anderen Ufer liegenden Dinard zu den Hauptorten und touristischen Höhepunkten der Côte d'Emeraude. Dabei war es nach den fatalen Bombenangriffen des Zweiten Weltkrieges nicht sicher, ob die nordbretonische Hafenstadt jemals wieder so schön werden würde wie vor dem Krieg.

Halbinsel Quiberon

Rauer Westen, sanfter Osten

> Ausgabe Nr. 21

Wie ein schmales Band zieht sich die Halbinsel Quiberon auf halbem Wege zwischen Lorient und Vannes in den Atlantischen Ozean. Es ist ein Stück Bretagne wie aus dem Bilderbuch - mit einer felsigen und wilden Küste, schmucken Orten mit regionaltypischen Häusern aus Granitstein und Booten in geschützten Buchten. Die Anzahl der Sonnenstunden im Jahr kann mit der Mittelmeerküste fast mithalten. Eine Reisereportage aus einem vermeintlichen Paradies an der bretonischen Südküste.

Carnac

Die mystische Aura von Hinkelsteinen

> Ausgabe Nr. 19 

Auf halber Strecke zwischen Nantes und Brest liegt an der bretonischen Südküste der beliebte Badeort Carnac. Doch der Ortsname steht für mehr als nur simples Badevergnügen. Denn nördlich der Gemeinde befindet sich eine der großartigsten Ansammlungen von Menhirenin ganz Europa. Der Umstand, dass die genaue Bedeutung dieser Steinreihen bis heute nicht abschließend geklärt werden konnte, verstärkt die Anziehungskraft dieser sonderbaren Sehenswürdigkeit.

Halbinsel Rhuys

Die wilde Schönheit der Bretagne

> Ausgabe Nr. 16 

Die Halbinsel Rhyus trennt den Golf von Morbihan an der bretonischen Südküste vom Atlantik. Es ist ein Refugium für Urlauber und auch für Zugvögel, die die seichten Gewässer der Region als Zwischenstation nutzen. Reizvolle Lichtverhältnisse und abwechslungsreiche Landschaftsformen sind auch für Fotografen verlockend. Eine Reise in Bildern.

Belle-Ile-en-Mer

Raues Eiland im Atlantik

> Ausgabe Nr. 11 

Südlich von Quiberon gelegen, ist Belle-Ile-en-Mer mit einer Länge von 20 und einer Breite zwischen fünf und neun Kilometern die größte der bretonischen Inseln. Vor allem ist sie die vielfältigste, bietet das Eiland doch zahlreiche natürliche Attraktionen wie kleine Häfen, schroffe Felsbuchten, feine Sandstrände, grüne Hügel und türkisfarbenes Wasser. Es ist nicht übertrieben, von einem kleinen wilden Paradies inmitten des Ozeans zu sprechen. Geradezu ideal für alle, die gerne zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Fokus: Bretagne

Frankreichs wilder Westen

> Ausgabe Nr. 9

Im Fokus dieser Ausgabe steht die Bretagne mit folgenden Themen: Le Pays des Abers, die Bretagne im Kleinformat mit Fjorden wie im hohen Norden; Rennes, geschichtsträchtig und weltoffen; Nantes-Brest-Kanal, und aus der Mitte entspringt ein Kanal; Bretonische Lebensart, mehr als nur Klischees; Lichouseries, zuckersüße Köstlichkeiten aus der Bretagne.

Thalassotherapie

Die heilsamen Kräfte des Meeres

> Ausgabe Nr. 2 

Thalassotherapie - ein Wort, das in wenigen Jahren in Frankreich sehr in Mode gekommen ist. Die Bretagne gilt in Frankreich dabei als die Wiege der Thalassotherapie. Durch ein maritimes Reizklima und jodhaltige Luft eignet sich die bretonische Halbinsel besonders für thermale Anwendungen. 13 Thalasso-Zentren gibt es heute in der Bretagne.