Lebensart

Produkte

Die Zitronenpresse aus Glas von Luminarc

> Ausgabe Nr. 65

Die Zitronenpresse aus Glas ist ein ganz banaler Haushaltsgegenstand, den man für drei bis vier Euro erhält. Mit ihm kann man den Saft einer Zitrone auspressen, er ist praktisch und lässt sich leicht reinigen. Und doch hat dieser Gegenstand eine Geschichte…

 

Produkte

La Pléiade

> Ausgabe Nr. 64

Die Bände der Bibliothèque reliée de la Pléiade sind besonders luxuriös gestaltet und enthalten das Gesamtwerk eines klassischen Schriftstellers. Diese Kollektion wird seit 1933 vom Verlagshaus Gallimard herausgegeben und gilt als die bedeutendste Sammlung französischer Literatur.

 

Produkte

Das Salz La Baleine

> Ausgabe Nr. 63

Speisesalz. Ein banaleres Produkt gibt es wohl kaum. Und doch ist es in Frankreich einem Hersteller dieses Gewürzes gelungen, seine Marke im Verlauf der gut 80 Jahre seit der Unternehmensgründung zu einem festen Bestandteil in den französischen Küchen zu machen und darüber hinaus sogar im kollektiven Gedächtnis des Landes zu verankern: das Salz La Baleine . Es hat sich zu einer regelrechten Institution entwickelt und ist eines der Produkte mit dem höchsten Bekanntheitsgrad im Hexagon.

Produkte

Das Papier d'Arménie

> Ausgabe Nr. 62

 Ein kleines Stück Papier ist seit mehr als einem Jahrhundert vermutlich nicht nur das berühmteste Papier Frankreichs, sondern auch eines der unerwartetsten Souvenirs, das man von einer Reise ins Hexagon mitbringen kann. Zudem vereint es gleich mehrere Superlative auf sich: Es ist eines der am einfachsten zu beschaffenden Andenken, denn man erhält es in allen Apotheken, Drogerien und in den meisten Bioläden; es ist eines der günstigsten, denn ein Heftchen kostet nur zwei bis drei Euro; und – wie praktisch – es ist dazu noch eines der platzsparendsten Dinge, die man im Gepäck mit nach Hause nehmen kann, denn es hat nur eine Größe von wenigen Quadratzentimetern und wiegt nur rund sieben Gramm.

Produkte

Der gelbe Briefkasten der Post

> Ausgabe Nr. 61

Der Briefkasten ist eine öffentliche Einrichtung, die es überall auf der Welt gibt. In Frankreich ist er gelb. Eine gewagte Farbe in einem Land, das sein Kulturerbe immer und überall durch verschiedenste Vorschriften schützen will.

Produkte

Der Bistrostuhl « Drucker »: zeitlos und pariserisch

> Ausgabe Nr. 60

Der Bistrostuhl « Drucker » ist von allen Pariser Bistrostühlen der authentischste. Seit mehr als einem Jahrhundert wird er auf den Terrassen schicker Pariser Brasserien eingesetzt.

Produkte

Bol à prénom

> Ausgabe Nr. 59

In dieser Serie werden Produkte vorgestellt, die in fast jedem französischen Haushalt zu finden oder die für viele Franzosen kleine Nationalheiligtümer sind. Zu diesen legendären Objekten gehört auch die bol à prénom, ebenfalls bekannt unter dem Namen Bol à OreillesSie ist sogar ein richtiger Star!Für einige ist sie einfach ein Souvenir aus einem Urlaub in der Bretagne, für andere dagegen zeugt sie von einem echten Bekenntnis zu ihren bretonischen Wurzeln. Auf jeden Fall nimmt diese Kaffeeschale im Herzen der Franzosen einen wichtigen Platz ein.

Produkte

Eau de Javel

> Ausgabe Nr. 58

In dieser Serie werden Produkte vorgestellt, die sich in fast jedem französischen Haushalt befinden oder die für viele Franzosen kleine Nationalheiligtümer sind, auch wenn sie – vom Ausland aus betrachtet – vielleicht
nicht immer als typisch französisch wahrgenommen werden. Eines dieser französischen Kultprodukte ist das Eau de Javel. Sowohl in der Industrie als auch in Privathaushalten im Hexagon wird es als DAS unverzichtbare Produkt angesehen, um alles und jedes zu desin zieren und strahlend sauber zu machen. Das geht so weit, dass in Frankreich pro Sekunde 7,8 l dieses Chlorwassers verbraucht werden. Damit liegt das Land auf dem 5. Platz in der weltweiten Rangliste und ist in Europa der zweitgrößte Verbraucher hinter Spanien. Allerdings scheint das gute alte Eau de Javel heutzutage aus Sorge um die Umwelt infrage gestellt zu werden. 

Produkte

Sophie la girafe

> Ausgabe Nr. 57

In dieser Serie werden Produkte vorgestellt, die sich in fast jedem französischen

Haushalt befinden oder die für viele Franzosen kleine Nationalheiligtümer sind, auch wenn sie – vom Ausland aus betrachtet – vielleicht nicht immer als typisch französisch wahrgenommen werden. Ein solches Produkt ist ein Spielzeug, das ganz einfach aussieht, sich aber im Laufe von knapp 55 Jahren zum wahren Mythos entwickelt hat: Quasi jedes französische Baby bekommt bei der Geburt diese lustige kleine Giraffe mit dem sympathischen Lächeln geschenkt, die im Departement Haute-Savoie produziert wird. Generation um Generation kauen kleine Franzosen auf der Giraffe namens Sophie herum, um sich das Zahnen zu erleichtern; sie drehen Beine und Hals der Giraffe in alle Richtungen und trainieren so das Greifen; kurz, mit Sophie la girafe entdecken die Babys die Welt und ihre eigenen Sinne. Deshalb lieben alle Kinder und Eltern dieses Spielzeug, das mit 50 Millionen Exemplaren das meistverkaufte Babyspielzeug Frankreichs ist und inzwischen auch im Ausland Erfolg hat.

Produkte

L'école des loisirs

> Ausgabe Nr. 56

In dieser Serie werden Produkte vorgestellt, die sich in fast jedem französischen Haushalt befinden oder die für viele Franzosen kleine Nationalheiligtümer sind, auch wenn sie – vom Ausland aus betrachtet – vielleicht nicht immer als typisch französisch wahrgenommen werden. Hierzu zählen die Kinderbücher aus dem Verlag l’ecole des loisirs. 1965, als sich kaum jemand für diesen Markt interessierte, gründeten die beiden Franzosen Jean Delas und Jean Fabre sowie der Schweizer Arthur Hubschmid dieses Verlagshaus. Im Laufe der Zeit wurde aus den bescheidenen Anfängen eine Institution, deren Werke sich in allen französischen Kinderzimmern befinden. Der Kinderbuchverlag ist heute sogar so bedeutend, dass sein 50. Geburtstag zu den wenigen Jubiläen in diesem Jahr gehört, die vom Kulturministerium offiziell unterstützt werden.

Café-Kultur

Auf der Terrasse eines französischen Cafés...

> Ausgabe Nr. 55

Eine der angenehmsten kleinen Freuden des Sommers ist es, sich auf der Terrasse eines Cafés niederzulassen und bei einem Getränk ausgiebig seine Lieblingszeitung zu studieren oder einfach nur die vorbeilaufenden Passanten zu beobachten. Sobald die ersten Sonnenstrahlen die Frühlingsluft erwärmen, wird dies zu einem französischen Nationalsport. Das französische Kino hat die Cafékultur und das Treiben auf deren Terrassen ebenso verewigt wie es zahlreiche literarische Werke tun. Aber was trinken die Franzosen eigentlich typischerweise auf den Terrassen ihrer so heißgeliebten Cafés? Und was sollte man möglichst beim Kellner bestellen, um nicht als Tourist aufzufallen?

Produkte

Messer

> Ausgabe Nr. 55

In dieser Serie werden Produkte vorgestellt, die sich in fast jedem französischen Haushalt befinden oder die für viele Franzosen kleine Nationalheiligtümer sind, auch wenn sie – vom Ausland aus betrachtet – vielleicht nicht immer als typisch französisch wahrgenommen werden. Zu diesen Produkten zählen auch Messer, die meist mit einer Stadt oder einer Region in Verbindung gebracht werden und deren Vielfalt kaum jemand außerhalb Frankreichs erahnt. Es gibt Taschenmesser und klassische Messer. Messer, die teilweise noch aufwendig in Handarbeit produziert werden, und Messer, die durch ihre besondere Form auffallen. Gerade die einklappbaren Messer sind Utensilien, die viele Franzosen in ihrer Jugend geschenkt bekommen und die sie dann das ganze Leben lang begleiten. Im Folgenden werden die vier wichtigsten Messer dieser Art kurz vorgestellt.

Spiele

Ein Puzzle als Unikat

> Ausgabe Nr. 54

Im Zeitalter von Spielekonsolen und Videospielen am Computer wirken Puzzles wie aus der Zeit gefallen. Trotzdem haben sie bei Jung und Alt treue Fans. Schließlich sorgen Puzzles nicht nur für kleine Erfolgserlebnisse, sondern dienen auch der Entspannung. Erfunden wurden sie zwar nicht in Frankreich, sondern in Großbritannien. Es ist aber ein kleines französisches Unternehmen, das die traditionelle handgefertigte Herstellungsmethode aus Holz wachhält. Ein Puzzle als Gegenentwurf zur industriell hergestellten Massenware.    

Produkte

Duralex-Gläser

> Ausgabe Nr. 54

In dieser Serie werden Produkte vorgestellt, die sich in fast jedem französischen Haushalt befinden oder die für viele Franzosen kleine Nationalheiligtümer sind, auch wenn sie – vom Ausland aus betrachtet – vielleicht nicht immer als typisch französisch wahrgenommen werden. Dieses Mal geht es um ein Glas, das darüber entscheidet, wie erwachsen man als Kind bereits ist oder wie lange man leben wird. Ein Glas, das aus der Schulzeit der Franzosen nicht wegzudenken ist.

Tradition

Toulouse im Zeichen des Veilchens

> Ausgabe Nr. 47 

Das Veilchen ist ein Symbol von Toulouse. Seine Zucht begann im 19. Jahrhundert und in den 1930er-Jahren erlebte sie ihren Höhepunkt. Gerade durch den Ausbau der Luftpost, für die Toulouse eines der Zentren war, wurden Veilchensträuße nach ganz Europa und sogar nach Nordafrika exportiert. Doch dann drohte das Veilchen ganz aus der Stadt zu verschwinden. Erst seit Ende des letzten Jahrhunderts geht es mit dem floralen Botschafter von Toulouse wieder bergauf; auch wegen des engagierten Kampfes einiger Einheimischer, die sich mit dem Verschwinden der Blume nicht abfinden wollten.

Guignol

Kleine Helden aus Lyon

> Ausgabe Nr. 43 

Der deutsche Kasperl, der englische Punch, der holländische Jan Klaasen, der türkische Karagöz, der griechische Karagiosis oder der russische Petruschka, alles in der jeweiligen Heimat bekannte Handpuppen, die früher die Helden und Anwälte der kleinen Leute waren. In diesem Europa der Holzpuppen wird Frankreich von den Guignol repräsentiert. Erfunden wurden sie in Lyon, wo sie bis heute zum kulturellen Erbe der Stadt gehören.

Le Bon Marché

Eine Pariser Institution feiert ihren 160. Geburtstag

> Ausgabe Nr. 41 

Das Bon Marché gehört neben Printemps, BHV und den Galeries Lafayette zu den legendären Konsumtempeln der französischen Hauptstadt. Sie alle bieten ein umfangreiches Warenangebot in altehrwürdigen Gebäuden, trotzdem hat das Bon Marché einen ganz besonderen Platz im Herzen der Pariser. Ist das so, weil es das älteste Kaufhaus der Stadt ist oder weil es als Einziges auf dem linken Seine-Ufer liegt, das für seine literarische Vergangenheit berühmt ist und als weniger kommerziell gilt? Was auch immer der Grund sein mag, das Bon Marché ist mehr als ein Kaufhaus. Es ist das Symbol eines ganz besonderen Pariser Lebensgefühls. Nun schon seit 160 Jahren!

Bunte Töpfe

Keramik aus Vallauris

> Ausgabe Nr. 28 

Die leuchtenden Farben der Côte d'Azur finden sich wohl in kaum einem Gegenstand so sehr wieder wie in der bunten Keramik aus Vallauris. Welcher Südfrankreichurlauber hat nicht schon einen Krug, Teller oder Aschenbecher von dieser typischen Töpferware, die seinen Alltag mit Erinnerungen an die sonnige Mittelmeerküste versüßen, mit nach Hause gebracht?

Eine Riesin im Bistro

Das Bistro Germain in Paris

> Ausgabe Nr. 25 

An den Boulevards von Paris gibt es Bistros wie Sand am Meer. Viele locken auch mit ungewöhnlichen Innenraumkonzepten. Das Germain im Intellektuellen- und Künstlerviertel Saint-Germain-des-Prés erstaunt mit einer knallgelben Riesin in Rock und Stöckelschuhen aber sogar designverwöhnte Pariser und Touristen.

Santons

Krippenfiguren aus der Provence

> Ausgabe Nr. 24 

Zu Besuch bei Freunden in der Provence entdeckte ich letztes Jahr die Santons de Provence. Es war Weihnachten und die kleinen Tonfiguren strahlten mich aus einer liebevoll gestalteten Krippe an. Als ich erfuhr, dass es sich um eine typisch provenzalische Tradition handelte, wollte ich mehr über die sympathischen Tonfiguren in Erfahrung bringen und machte mich auf die Reise zu den kleinsten Botschaftern der Provence.

Mode

Die Espadrille, mehr als ein Schuh

> Ausgabe Nr. 19 

Viel ist sie nicht, die Espadrille. Eine Bastsohle, über die mehr oder weniger sorgfältig ein Stück Stoff genäht ist. Das ist schon alles. Was das Modische betrifft, geht es wohl kaum schlichter in der Schuhwelt. Auch der Tragekomfort ist nicht gerade der angenehmste und die Orthopäden raten sowieso davon ab. Wie kommt es dann also, dass der Schuh trotz seiner offensichtlichen Schwächen zum Liebling der Franzosen werden konnte und als Beispiel par excellence für das französische art de vivre gilt?

Coco Chanel

Emanzipation trifft Eleganz

> Ausgabe Nr. 3 

Vor 100 Jahren wird Gabrielle Chanel, wie Coco mit richtigem Namen heißt, zum ersten Mal mit einem Kleid abgelichtet, das sie selbst entworfen hat. Außerdem feiert das «kleine Schwarze», von der Zeitschrift Vogue als die «Uniform der modernen Frau» gefeiert, seinen 80. Geburtstag. Gründe genug, sich noch einmal mit dem Leben dieser schillernden Dame zu beschäftigen.